
Für ein attraktives Erfurt.
Lasst uns den Süd-Osten Erfurts wach küssen!
Als die Neubaugebiete in Erfurts Südosten in den 1980er Jahren gebaut wurden, waren die Wohnungen heiß begehrt: helle Räume, ein grünes Umfeld und Zentralheizung. Junge Familien waren froh, wenn sie eine Dreiraum- oder Vierraumwohnung in den neuen Plattenbauten ergattern konnten. Keine Kohlen mussten mehr geschleppt werden, Einkaufsmöglichkeiten, Post und Sparkasse, Kindereinrichtungen und Schulen, Ärzte und ÖPNV gab es direkt vor der Haustür. Heute, 30 Jahre nach der Wende, haben sich die Einwohnerzahlen nahezu halbiert. Viele sind in den 90er Jahren weggezogen, haben gebaut oder mussten beruflich neue Wege gehen. Damals sind sehr viele junge Menschen zur Ausbildung oder zum Studium in den Westen gegangen – und oft auch dort geblieben.

Wir brauchen gute Perspektiven!
Als niedergelassene Neurologin mache ich zahlreiche Hausbesuche und betreue viele Patienten in den Pflegeeinrichtungen im Südosten. Ich kenne die Alltagssorgen von Großeltern, die ihre Kinder und Enkel nur selten sehen können, weil der Nachwuchs heute in München, Stuttgart oder Köln lebt und arbeitet. Zum Alleinsein gesellen sich im Alter auch gesundheitliche Probleme und Einschränkungen bei Mobilität und Selbständigkeit. Aber ebenso wohnen im Südosten viele Alleinerziehende und junge Familien mit niedrigen Einkommen. Hier gute und ehrliche Perspektiven zu entwickeln, lag und liegt mir als Sozialdemokratin besonders am Herzen. Mir ist wichtig, dass wir nicht nur wohlmeinende Programmbeschlüsse fassen, sondern auch ganz konkret vor Ort handeln! Darum habe ich mich auch persönlich für die Teilnahme des Erfurter Südostens am Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ stark gemacht.
Wir machen den Süd-Osten lebenswert!
Seit 2016 laufen die Planungen und Vorbereitungen für die Programmumsetzung dank der SPD. Nachdem die Stadt ein integriertes Stadtteilentwicklungskonzept für die Wohngebiete Herrenberg, Wiesenhügel und Drosselberg erarbeitet hat, können die Bewohner in öffentlichen Diskussionsveranstaltungen und Anwohnerbefragungen ihre Wünsche und Sorgen äußern. Genau das ist mir wichtig: Bitte bringen Sie sich in die Debatten ein, äußern Sie Ihre Ideen für gute Lebensqualität vor der Haustür und gestalten Sie Ihre Zukunft und die Zukunft Ihrer Kinder und Enkelkinder im Südosten mit! Gerne können Sie dazu auch in meine Politik-Praxis kommen und wir besprechen Ihr Anliegen. Kurze Wege, gute Verkehrsanbindung, Sicherheit im Alltag, Begegnungsorte für Jung und Alt, moderne Kitas und Schulen sowie aktive und solidarische Nachbarschaften: Wenn wir alle mit anpacken, dann machen wir den Südosten in den nächsten Jahren zu einem der lebenswertesten Stadtteile in Erfurt!
Das wurde bereits erledigt.
Sanierung des Family-Clubs
Im Family-Club am Drosselberg wird seit Jahren engagierte und vielseitige Sozialarbeit geleistet. Von Sportangeboten, Erziehungsberatung, Kinderbetreuung bis hin zu tollen Ferienangeboten: Das Familienzentrum hat sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil aktiver Nachbarschaft und zu einem breit angenommenen Begegnungsort am Drosselberg entwickelt. Die Einrichtung wird dank unseres „Soziale Stadt“ Projekts derzeit komplett renoviert und saniert. Eine Fertigstellung erfolgt bis zum August 2022. Für aktive Kinder in starken Familien!
Sanierung Grundschule Wiesenhügel
Neue Saiten am Rabenhügel. Neugestaltung Music College Erfurt e.V.
50 Millionen Euro als "Modellstadt"
Initiative 'Bratwurst, Nudelsalat, Streuselkuchen' – neues Bürgerhaus in Melchendorf und Windischholzhausen
Dafür kämpfe ich weiter.
Rückkehr der Bibo mit vielen Kulturveranstaltungen
Können Sie sich noch an die alte Stadtteilbibliothek auf dem großen Herrenberg erinnern, an die Bibo? Hier habe auch ich als Schülerin regelmäßig Romane, Zeitschriften und Platten ausgeliehen. Ich weiß, wie wichtig öffentliche Bildungs- und Kultureinrichtungen vor Ort sind, um Freizeit sinnvoll und sinnbringend gestalten zu können. Dank des Engagements der SPD im Südosten wird das Bibo-Gebäude bald saniert und eröffnet als neues Stadtteilzentrum II mit vielfältigen Angeboten für Jung und Alt. Was wünschen Sie sich als Anwohner im neuen Haus? Bitte bringen Sie Ihre Anregungen ein! Für Kultur und Austausch im Quartier!

Für ein gesundes Erfurt.

Erfurt zur Medizin-Stadt machen!
Erfurt hat eine lange Geschichte, genau wie die Menschen die hier leben. Das gehört gut gepflegt und medizinisch umsorgt. Erfurt wird wieder Medizin-Stadt.
Das wurde bereits erledigt.
Erfurt wird Mediziner-Stadt
Ich begrüße die Einrichtung der Medizinischen Hochschule in Erfurt, die jährlich 180 Studierende zu Medizinern und zusätzlichen Psychologen ausbilden wird. Mit dem Beschluss vom 02.10.2020 im Thüringer Landtag werden unsere Erfurter Krankenhäuser mit mehr finanziellen Mitteln unterstützt und stärker in die Ausbildung der Mediziner hier in Thüringen mit eingebunden. Nicht in Konkurrenz zu Jena, sondern in Kooperation mit diesen. Nicht nur als Ärztin sage ich: Die Gesundheit der Thüringer muss es uns wert sein.
Mehr Mediziner für Thüringen
Dafür kämpfe ich weiter.
Gut gepflegt in Erfurt
Das heutige Pflegesystem stößt an seine Grenzen. Deshalb müssen wir umsteuern. Ich trete für eine Pflegeversicherung mit Vollkaskoschutz ein, denn Alter darf nicht zum Armutsrisiko werden. Bis dies erreicht ist, müssen die Eigenanteile der Pflegebedürftigen zunächst gedeckelt werden. Auch Pflegekräfte müssen besser bezahlt, aber vor allem auch entlastet werden. Deshalb setze ich mich für einen Flächentarifvertrag und einen verbindlichen Personalschlüssel ein, damit am Personal nicht mehr gespart werden kann.
Kurzzeitpflege ausbauen
Konsequente Drogenpolitik in Thüringen

Für ein mobiles Erfurt.
Ein starker Nahverkehr macht starke Menschen.
Eine attraktive Stadt ist ohne einen starken öffentlichen Nahverkehr nicht zu denken. Die Mobilitätsideale der Menschen haben sich aber in den letzten Jahren verschoben. Heute suchen viele Menschen nach einem neuen Ideal: Sie möchten so weit wie möglich auf die Benutzung des Autos verzichten und trotzdem mobil bleiben. Das hat viele Gründe. Das gestiegene Umweltbewusstsein spielt genauso eine Rolle wie der Komfort, den ein gut ausgebauter Personennahverkehr bieten kann. Statt sich auf dem Weg zur Arbeit hinter dem Steuer konzentrieren zu müssen, hat man in Bus oder Straßenbahn die Möglichkeit, zu lesen oder seinen Gedanken nachzuhängen. Der öffentliche Personennahverkehr schenkt Zeit, Entspannung und Freiheit für die ganze Familie.

Kostenloser ÖPNV für Kinder und Jugendliche.
Als Mutter habe ich erfahren, wie meine Kinder durch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ihre Interessen selbstständiger und freier ausleben konnten. Das macht Kinder und Jugendliche stark und selbstbewusst – und entlastet ihre Eltern. Natürlich fahre ich manchmal auch gerne das Mama-Taxi. Aber ich weiß auch die Unabhängigkeit zu schätzen, wenn meine Kinder mit dem ÖPNV unterwegs sind. Deshalb setze ich mich für einen kostenlosen ÖPNV für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren ein.
Ein Kilometer Straße = drei Kilometer Radweg.
Auch Fußgänger und Radfahrer dürfen beim Thema Mobilität natürlich nicht vergessen werden. Die Sicherheit von nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmer/innen ist mir ein wichtiges Anliegen. Insbesondere die neuen Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, die sich durch die verstärkte Nutzung von E-Bikes ergeben, müssen gut durchdacht werden. Investitionen in neue Radwege sind dringend notwendig. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass für jeden neuen Kilometer Autostraße drei Kilometer Radweg gebaut werden.
Frei und Mobil für alle Erfurter
Was brauchen wir noch, damit möglichst viele Erfurterinnen und Erfurter auf ihre Weise frei und mobil sein können?
eine seniorengerechte und barrierefreie Modernisierung des ÖPNV – damit niemand an individuellen Hürden scheitert
Anschluss aller ländlichen Gebiete um Erfurt, insbesondere am Wochenende und in den Abendstunden – damit niemand abgehängt wird
Schaffung eines flächendeckenden Thüringer Nahverkehrsverbundes – damit die Mobilität nicht an Grenzen stößt
die Verknüpfung der Radwege mit dem ÖPNV – damit jedes Ziel flexibel erreicht werden kann

Für ein sicheres Erfurt.

Sicherheit ist das Wichtigste!
Als Mutter möchte ich, dass meine Kinder in einer sauberen Stadt aufwachsen. Und als Frau will ich nach einem heiteren Abend mit Freunden sorgenfrei nach Hause kommen. Erfurt ist ein wunderbarer Ort, an dem man leben, aufwachsen und sich weiterentwickeln kann. Die Stadt hat viele schöne Ecken und es ist immer irgendwo etwas los. Doch damit sich alle wohlfühlen können, braucht es ein paar grundlegende Voraussetzungen. Eine der wichtigsten ist für mich Sicherheit.
Erfurt – ein sicherer Hafen.
Die Statistik zeigt, Erfurt ist eine sichere Stadt. In einer unübersichtlich gewordenen Welt ist Sicherheit aber nicht nur die Abwesenheit von Straftaten. Es gilt, auch subjektive Ängste ernst zu nehmen. Dazu gehört zum Beispiel, dass man sich jederzeit frei und ohne Angst in unserer Stadt bewegen kann. Mein Ziel als Frau ist es, dass ich auch am Abend sorgenfrei nach Hause laufen kann. Mein Ziel als Mutter ist es, dass meine Kinder in einem Umfeld aufwachsen, in dem sie Sicherheit, Geborgenheit erfahren. Mein Ziel als Erfurtern ist es, dass alle Bewohner unserer Stadt – unabhängig von ihrer jeweiligen Lebenssituation – ihr Erfurt als sicheren Hafen empfinden.
Stärkung von Feuerwehr und Polizei.
Dazu braucht es keine härteren Gesetze oder permanente Überwachung. Stattdessen braucht es genügend Polizei- und Ordnungskräfte, die nicht nur von einem Einsatz zum nächsten eilen müssen, sondern sich Zeit für Bürgerinnen und Bürger nehmen können und so auch vermeintlich kleine Probleme beseitigen. Dazu gehören aber auch die vielen Anderen, ehrenamtlich Engagierte. Auch diese möchte ich unterstützen. Wer unserer Gesellschaft freiwillig solche wichtigen Fähigkeiten bereitstellt, wie es Feuerwehren oder Rettungsdienste tun, hat unseren Respekt, unseren Dank und unsere Anerkennung verdient. Und natürlich sollen diese Menschen bestmöglich ausgestattet in ihre Einsätze gehen, damit sie danach erfolgreich und sicher nach Hause kommen.
Mein Sicherheitsplan für Erfurt
Ich setze mich ein für:
Eine personelle Aufstockung der Inspektionsdienste Nord und Süd in Erfurt
vermehrte Präsenz von Polizei und Stadtordnungsdienst in der Innenstadt, den Stadtteilen und den städtischen Parks – zu Fuß und auf dem Fahrrad
verstärkte Beratungsangebote und polizeiliche Schutzmaßnahmen für Seniorinnen und Senioren (Enkeltrick, Telefonbetrug)
besser beleuchtete Gassen und Gehwege, Barrierefreiheit und Reduktion von Unfallgefahrenstellen
Unterstützung der städtischen Feuerwehren
eine Fortsetzung der Modernisierung der Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehren, wie zB. in Rhoda
eine verstärkte Nachwuchsarbeit der Feuerwehren durch gezielte Förderung in Jugendbereich
Ausbau der Ehrenamtsstrukturen durch Vernetzung der Vereine und Initiativen, stärkerer Würdigung des Ehrenamtes
Ausbau aufsuchender Sozialstrukturen mit dem Fokus auf Verhinderung von Altersisolation und der Stärkung des Miteinanders der Generationen

