
Eine kurze Vorstellung.
Ich bin Ärztin, Mutter und SPD-Landtagsabgeordnete. Und ich bin aus ganzem Herzen Erfurterin. Ich bin hier groß geworden. In Erfurt leben zum Teil bis heute die Menschen, die mich am Meisten beeinflusst haben. Mein Lebensmotto lautet, jeder sollte versuchen, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Als Kind geht das vielleicht zu Hause mit Alltagsdingen wie Müll raustragen oder (wie ich früher) dem Opa die Kohlen hoch zu tragen. Im Erwachsenenalltag wird das mit dem „Die Welt ein Stück besser machen“ manchmal schwierig. Vor lauter Arbeit, Stress, Multitasking bleibt oft keine Zeit für Ehrenamt oder andere Dinge in Gemeinschaft.
Warum ich mich engagiere.
Viel zu oft habe ich mich ertappt, wie ich auf Politik schimpfe und den Kopf schüttle ohne aber meine Chance der Mitgestaltung auch nur ausprobiert zu haben. Aus diesem Grund engagiere ich mich in der Politik. Denn heute nachdem ich selbst Familie und eine gute Arbeit habe, heißt es für mich auch etwas zurückzugeben. Ich hatte dank meiner Eltern, meiner Erziehung und unseres deutschen Bildungssystems das Privileg, ein Studium frei wählen zu können, welches meinen Stärken lag. Deshalb habe ich mir vorgenommen mein praktisches Wissen aus meinem Alltag in die Politik zu tragen. Dorthin wo das Leben von uns allen mitgestaltet und hoffentlich gestärkt wird.
Mehr Praxis in die Politik bringen.
Denn Politik soll für alle Menschen da sein und unser Leben ein Stückchen besser machen. Und ich glaube mehr Praxisbezug in unserer Politik schadet auf gar keinen Fall. Denn wir leben in stürmischen Zeiten, in denen viele Menschen mehr und mehr vereinsamen. Zeiten, wo Vertrauen und Verantwortung viel zu oft vergessen wird. Und doch glaube ich, dass es uns nur gelingt gemeinsam mit Vertrauen, mit Respekt und im Sinne einer gemeinsamen sozialen Verantwortung die großen Herausforderungen der Zukunft auch zu bestehen.
Sag mal, was machst du da in der Politik?
Politik muss für Alle gleichermaßen da sein. Und das Leben von uns Menschen besser machen. Ich stehe für eine Politik aller Generationen und die Stärkung des Miteinanders innerhalb der Familien, unter Freunden oder Nachbarn. Die Familie ist für mich der Kern, das Herz allen Lebens. Hier sollte jeder Geborgenheit und Kraft finden können. Hier meistern wir den Alltag gemeinsam. Als Mutter sind mir die Wünsche unserer Kinder und Jugendlichen besonders wichtig.

Warum ich mich engagiere.
Jede Generation kann unsere Stadt aktiv mitgestalten und die Lebensqualität Stück für Stück verbessern. Doch vor dem Erfolg steht die Arbeit, und im Falle unserer Kinder das Lernen. Ich möchte, dass unsere Kinder Freude am Lernen entwickeln, ihre Neugierde behalten und das selbstständige Denken erlernen. Dabei sollten Kindergärten und Schulen für das lebenslanges Lernen begeistern, die Kreativität fördern, für ökologische Nachhaltigkeit sensibilisieren und attraktive Freizeitbeschäftigungen anbieten. Dies gilt vor allem für Stadtgebiete mit besonderen Bedarfen.
Mehr Praxis in die Politik bringen.
Schule heißt aber auch Frei- & Ferienzeit: Ich engagiere mich daher für eintrittsfreie, attraktive Museen mit guter Museumspädagogik genauso wie für alternative Kulturangebote, wie zum Beispiel die Musikfabrik am Rabenhügel, aber auch mehr Sportgelegenheiten. Als Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gleichstellung und Gesundheit freut es mich viele dieser Themen täglich auf dem Tisch zu haben und sie aktiv mitgestalten zu können.

Erfurt ist meine Heimat.
Über die Krämerbrücke zu gehen, an der Gera zu sitzen oder vom Petersberg über Erfurt zu schauen, all das ist vertraut und macht mich glücklich. Doch eine schöne Stadt gibt es nicht einfach so. Egal ob bei Gesprächen durch unsere Tür-zu-Tür Aktion oder in meiner Politik-Praxis, oftmals wird schnell klar, dass es Stellen, gibt, die wir noch immer vorantreiben oder verbessern können. Sei es die zu hohe Geschwindigkeitserlaubnis in einer Straße, in der Kinder spielen, eine schlechte Taktung des Busses oder fehlende Radwege.
Mehr Lebensqualität für unsere Stadt.
Denn am Ende geht es neben Arbeit und Geldverdienen, auch um Lebensqualität. Für mich als Ärztin ist diese ganz eng auch mit Gesundheit gekoppelt. Und die beginnt nicht allein bei der Frage gut und schnell erreichbarer Arztpraxen, sondern sie beginnt schon im Alltag. Sie beginnt bei unseren Jüngsten, bei guter Bildung, ausgewogener Ernährung, Sport. Gesundheit bedeutet auch mehr Grün, bessere Luft, Barrierefreiheit. Vieles davon ist in Ansätzen auch schon auf einem guten Weg in Erfurt.
Nicht nur Reden, sondern Handeln!
Und ich möchte, dass wir nicht immer nur von Umwelt reden, sondern auch danach handeln. Das heißt für mich Busse und Bahnen deutlich kostengünstiger und mit einem deutlich verbesserten Taktangebot anzubieten. Das bedeutet aber auch mehr Gemeinschaft mit mehr und schöneren Orten fürs Zusammenkommen. Seien es Rasen-und Grünflächen, Vereinsräume, Cafes, Beratungsstellen und, und, und. Und es bedeutet für mich auch Kultur. Ich bin als Erfurterin, Thüringerin und Europäerin stolz auf die kulturelle Vielfalt in meiner Heimat. Diese zu bewahren und weiterzuentwickeln ist mir ein ganz besonderes Herzensanliegen.
Gesundheit ist meine Berufung.
Ich bin jetzt seit über 15 Jahren als niedergelassene Fachärztin in der alltäglichen Gesundheitsversorgung tätig und kenne das Gesundheitssystem aus der Praxis heraus. Und ich lerne zunehmend in meiner Tätigkeit als SPD-Gesundheitspolitikerin sowie Vizepräsidentin des Thüringer Landtags die politischen Ebenen in der Gesundheitsversorgung kennen. Thüringen steht dabei, so wie alle deutschen Bundesländer, an einer Schwelle zu einer neuen Zeit.

Gesundheit ganzheitlich betrachten.
Wir stehen vor großen Herausforderungen im Gesundheitssektor. Nicht nur wegen der Corona Pandemie sondern auch aufgrund des demographischen Wandels müssen Ärzte, Pflegenetze und Gesundheitsdienstleister trotz reduzierter Personal-Ressourcen eine optimierte Gesundheitsversorgung unserer Thüringer Bevölkerung sicherstellen. Das stellt nicht nur das Gesundheitssystem, sondern unser gesamtes gesellschaftliches Zusammenleben und damit uns Alle vor neue Herausforderungen. Doch genau in so einer Situation hilft es nicht einfach nur Symptome zu behandeln, wir müssen dabei immer auch die Grundlagen unserer Gesundheitsversorgung in Thüringen im Blick haben.
Gute Gesundheit für alle!
Ich glaube, dass gerade das was Viele als unsere Schwäche ansehen, unsere geringe Größe, uns in Thüringen für die Zukunft einen Vorteil bringt. Unsere Vielfalt, kurze Wege, gut erreichbare Ansprechpartner – all das sind gute Voraussetzungen um hier mit Innovation und Pragmatik ein gutes nachhaltiges Pflege- und gutes Gesundheitsnetz für ein gutes Leben für Alle zu gewährleisten.

Mein Werdegang
Abitur am Heinrich Mann Gymnasium Erfurt
Auslandsjahr in Frankreich und Italien mit Stipendium des Deutsch- Französischen Jugendwerks
Medizinstudium an der FSU Jena
Auslandssemester an der Universität Bologna
Auslandssemester an der University of Chicago
Assistenzärztin an der der Universität Freiburg im Breisgau (und Heliosklinikum Erfurt)
niedergelassene Neurologin in Erfurt
Bundesvorstandsmitglied der ASF (Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen)
Landesvorsitzende ASF Thüringen
Stadträtin in Erfurt, Schwerpunkt Sozial- und Kulturausschuss
Ortsvereinsvorsitzende der SPD in Erfurt Süd
Mitglied im Landesvorstand der SPD Thüringen
Preisträgerin des Helene-Weber-Bundespreises
Bundesvorstandsmitglied der ASG (Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen)
Landesvorsitzende der ASG Thüringen
stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Thüringen
Mitglied des Thüringer Landtages
Vorsitzende des Gesundheits- und Sozialausschusses im Thüringer Landtag
Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Erfurt
Vizepräsidentin des Thüringer Landtages
Meine Mitgliedschaften
Mitglied im Tennisverein Rot-Weiß Erfurt e.V.
Mitglied im Kunstverein Apolda Avantgarde e.V.
Mitglied im Verein Kulturquartier e.V.
Mitglied im Verein Spielplatz der Generationen e.V.
Mitglied im Kunstverein Erfurt e.V.
Mitglied im Fördervein der Wilhelm-Busch-Grundschule


